Was ist Kaukäse?
Kaukäse, auch Käseknochen oder Himalaya-Käse genannt, wird nach einem alten Rezept aus Nepal gemacht: Yak- und Kuhmilch wird erhitzt, mit Limettensaft und etwas Salz dickgelegt, gepresst und dann über Monate getrocknet. Das Ergebnis ist ein steinharter, fast laktosefreier Käse, den Hunde stundenlang bearbeiten. Keine Konservierungsstoffe, keine Aromen, kein Getreide.
Für welche Hunde eignet sich Kaukäse?
Für alle, die lange kauen wollen und Fleisch nicht vertragen oder nicht bekommen sollen. Für Hunde mit Fleischallergie ist Kaukäse oft der einzige lang haltende Kauartikel. Für Welpen ab dem Zahnwechsel in der kleinsten Größe. Nicht geeignet bei Milcheiweißallergie und für Hunde mit brüchigen Zähnen.
Welche Größe für meinen Hund?
Es gibt den Käseknochen in fünf Größen. Faustregel: Der Käse sollte länger sein als das Maul breit, damit der Hund ihn nicht quer nehmen und verschlucken kann. Kleine Hunde bis 10 Kilo nehmen S, mittlere M, große L oder XL.
Der Trick mit der Mikrowelle
Wenn vom Käseknochen ein Reststück übrig ist, das der Hund verschlucken könnte, nimm es weg und leg es für 30 bis 60 Sekunden in die Mikrowelle. Es bläht sich zu einem luftigen Käse-Knusper auf, den der Hund sofort fressen kann. So wird nichts verschwendet.
Kaukäse als Pulver
Für Futterverweigerer gibt es den Käse auch gerieben als Pulver zum Bestreuen des Futters, pur oder mit Kurkuma. Ein Teelöffel reicht, damit auch mäkelige Hunde den Napf leer fressen.
Ist Kaukäse gefährlich?
Nein, wenn die Größe stimmt und du den letzten Rest wegnimmst oder in der Mikrowelle aufblähst. Der Käse splittert nicht, er wird beim Kauen langsam weich und abgetragen. Wie bei jedem Kauartikel gilt: unter Aufsicht geben.
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